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Irisdiagnose:
Historisches - Als Entdecker der heutigen Augendiagnose gilt der Ungar Ignaz von Peczeley (1822 - 1911). Eine besondere Persönlichkeit in Forschung und Anwendung der Irisdiagnose war Pastor Felke. Sein großes Verdienst war die Entwicklung der Komplexhomöopathie, nach dem von ihm aufgestellten Lehrsatz:
" Die Iris diktiert uns das Rezept." Beim Felke-Prozeß im jahre 1909 wollten schulmedizinische Ärzte der Augendiagnose den Garaus machen; Felke mußte 20 vermummte Patienten ohne Anamnese untersuchen und die Diagnose bestimmen, was von Erfolg gekrönt war.

Die Augendiagnose ist eine Methode, aus der Beschaffenheit der Regenbogenhaut (Iris) und der sie umgebenden Felder Rückschlüsse auf den Zustand innerer Organe und der Gesamtkonstitution des Körpers zu ziehen.
Der geschulte Augendiagnostiker hütet sich davor, aus dem Auge eine fertige Diagnose zu erstellen - er setzt die Iridologie zur Diagnosefindung ein. Die Diagnose wird anhand weiterer Untersuchungsmethoden überprüft (Anamnese, Inspektion usw., Labor, histologische Untersuchung bei Krebsverdacht).

Die Möglichkeit, angeborene Schwächen eines Organs oder Organsystems aus der Iris abzulesen, gibt der Augendiagnose eine herausragende Stellung in der Präventiv-medizin. Krankheitsneigungen können mit ihrer Hilfe frühzeitig erkannt und behandelt werden. Die neuesten Entwicklungen gehen dahin, den Begriff Irisdiagnose durch Iridologie zu ersetzen - das bedeutet Befunderhebung aus dem Auge anstatt Diagnose!